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Die Satelliten-Strecken Übersicht kann nun mit Höhenprofil unter folgendem Link eingesehen werden.
Streckenbeschreibung :
Start ist in der Ortsmitte von Oberstdorf am Pavillon vor dem Oberstdorf Haus. Von dort laufen die Sportler eine Runde durch die Fußgängerzone, angefeuert von zahlreichen begeisterten Zuschauern. Nach dem Durchlauf bei Start und Ziel führt die Strecke durch die Oststrasse Richtung Nebelhornbahn und bis zur Mühlenbrücke. Rechts geht es dann den steilsten Anstieg der gesamten Strecke (500M / 60Hm) hoch, mit einem schönen Blick zurück auf Oberstdorf und die Läuferschar.
Auf dem höchsten Punkt angekommen breitet sich vor den Augen der Läufer/innen die gesamte Allgäuer Bergwelt aus. Kurz bergab und auf welligen Weg zur Naturschönheit „Moorweiher“. Direkt am Weiher entlang durch den Wald auf hügeligen Gelände in Richtung Golfplatz
Am Golfplatz vorbei mit ersten Einblicken ins gegenüberliegende Oytal mit dem Schneck und dem Großen Wilden als Abschluss. Bei Km 6 erreichen wir die Strasse ins Trettachtal und auch die erste Verpflegungsstelle.
Zwischen Km 7 und 8 taucht an der linken Talseite hoch über dem Dietersbachtal dann die Höfats einer der markantesten Allgäuer Gipfel und berühmt berüchtigt als Kletterberg wie auch als der Edelweißberg auf. Wenn unser Blick jetzt nach vorne gerichtet wird, so sehen wir auch schon die Trettachspitze die dem Tal und dem Fluss seinem Namen verleiht. Nach einem kurzen Stück bergab kommen wir am Christlessee vorbei.
Dort ist das Wasser so klar das man bis zum Grund alles sehen kann. Nicht umsonst kommt hier das Wasser für Oberstdorf her, und nach etlichen Tests wurde ihm auch Mineralwasserqualität zugestanden. Jetzt führt uns der Schotterweg entlang am Wasserschutzgebiet und rechts an blühenden Wiesen und vereinzelten alten Bauernhäusern. Kurz vor km 10 überqueren wir die rauschende Trettach, die zu dieser Jahreszeit viel Schmelzwasser aus den Bergen zu Tal befördert. Anschließend laufen wir durch blühende Wiesen leichtansteigend an einer Kapelle aus dem 16. Jahrhundert vorbei, überqueren den zu Tal stürzenden Traufbach und erreichen Spielmannsau.
Dort öffnet sich das Tal noch einmal in seiner ganzen Breite, und der letzte Km zur Wende geht durch Blumenwiesen bis zur Alpe Oberau, dem Wendepunkt mit Verpflegungs- und Kontrollstelle. Jetzt kommen uns die hinter uns laufenden Sportler wieder entgegen und wir wissen wo wir uns ungefähr im Teilnehmerfeld befinden. Ein kurzes „Hallo“ sagen oder ein bisschen denken „ ich erwisch dich noch“, jeder hat so seine eigene Art der Begegnung. Mit dem grandiosen Abschluss der schneebedeckten Berge Kratzer und Trettachspitze, die wie eine Mauer das Tal beenden laufen wir Richtung Norden zurück. So werden wir auf dem nächsten Kilometer bis nach der Traufbachbrücke auch noch erfahren wen wir schon hinter uns gelassen haben. Der Veranstalter wollte uns aber nicht auf dem breiten Wirtschaftsweg wieder zurücklaufen lassen sondern hat für uns den Verbindungsweg durch das so genannte Pecherholz gewählt. Hier heißt es aufpassen! Dieser Wurzelweg ist ca. 1-2 Meter breit und verläuft rund 2 km durch den Wald. Zuerst leicht ansteigend und danach stetig bergab bis zur Siedlung Gottenried, wo der Weg wieder breit wird.
Über die Dietersbachbrücke, leicht und kurz bergauf, oben angekommen mit herrlichen Weitblick über die saftigen Wiesen hinaus ins Illertal. Durch die Senke an den Häusern von Dietersberg vorbei bis zur Haseltopfbrücke. Dort rechts den Wanderweg hinunter, während links die Trettach sich an einem kleinen Wasserwerk austobt. Am Bach entlang zur 3. Verpflegungsstelle. Nun laufen wir durch die Grubenallee, wo links und rechts die Sumpfdotterblumen blühen, nach Gruben weiter.
Kurz danach zweigen wir rechts in den Hohenadlweg ab und laufen dort knapp 2 km am Oybach durch dieses wild romantische Bachtal. Gerade im Frühling zur Schneeschmelze ist der Oybach ganz in seinem Element und zeigt uns eindrucksvoll seine Schönheit. Am Eingang zum Oytal zweigen wir dann links auf den Fahrweg ab und laufen Richtung Kühberg. Immer im Blick jetzt die Hörnergruppe und der Hohe Ifen.
Ca. 2.5 km geht es jetzt leicht bergab bis zum Kühberg. Dort angekommen verlassen wir den Fahrweg und stürzen uns sozusagen ins Tal auf dem kleinen Wanderweg zur Oybelefesthalle hinunter. Dieser Kiesweg (bitte Vorsicht) ist zum einen viel kürzer und steiler, aber besser als der ca. 1km lange Abstieg auf der Strasse ins Tal. Von der Festhalle geht’s dann zur Mühlenbrücke .
Auf dem letzten Kilometer lassen wir rechts die Nebelhorntalstadion liegen und zweigen in die Oststrasse ein. Durch eine der ältesten Strassen Oberstdorfs mit zahllosen Geschäften forcieren wir noch mal unser Tempo. Die Zuschauer werden immer zahlreicher und nach einem kurzen Endspurt durch den Kurpark erreichen wir das Ziel am Pavillon vor dem Oberstdorf Haus.
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